Auch der Beschäftigte, der das Gerüst benutzt, hat Verantwortung!

 

Jeder Beschäftigte, der auf dem Gerüst arbeitet, sollte über die Gerüstbenutzung unterwiesen sein, denn auch er trägt eine Mitwirkungspflicht für   Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.

Am Gerüst dürfen keine eigenmächtigen Veränderungen - z. B. Entfernen von Verankerungen, Ausbau von Seitenschutzbauteilen, Montage von Schuttrutschen - vorgenommen werden, eigenmächtiges anbringen von Planen, dies darf grundsätzlich nur der Gerüstersteller.

Auf dem Gerüstbelag darf nur so viel Material gelagert werden, wie entsprechend der jeweiligen Lastklasse zulässig ist. Bei Überlastung kann das Gerüst zusammenbrechen!

Das Material sollte auf dem Gerüstbelag so abgelegt werden, dass ein ausreichend breiter Durchgang erhalten bleibt.

Auf Fanggerüsten darf kein Material gelagert werden, da das Material die Verletzungsgefahr für eine abstürzende Person erhöhen würde.

Es sollte vermieden werden, dass Beschäftigte gleichzeitig auf mehreren Gerüstlagen übereinander Arbeiten ausführen. Es besteht sonst erhöhte Unfallgefahr durch herabfallende Gegenstände!

Zu ihrer eigenen Sicherheit ist es wichtig, dass die Beschäftigten die dafür vorgesehenen Auf- und Abstiege benutzen und weder klettern noch vom Gerüst springen.

Auf Gerüstbeläge darf nicht gesprungen werden.

Auf Schutzdächern (auch Fußgängerschutztunnel) darf kein Material gelagert werden.

Klappen von Durchstiegsbelägen sind während der Arbeiten auf der Gerüstebene geschlossen zu halten.